Feuerwachen sind kritische Infrastruktur. Ihre Tore auch?
RC3-zertifizierte Toranlagen nach DIN EN 1627 – konform mit DIN 14092, vollverglast möglich, nachrüstbar im Bestand.
- 220+ Toranlagen in deutschen Feuerwachen
- Seit 1967 Familienunternehmen im Torbau
- 24-h-Service Wartung & Ersatzteile, alle Fabrikate
Die Lage
Nachts um drei interessiert sich niemand für Ihre Alarmanlage.
Einbruchserien auf Feuerwachen zielen auf hydraulische Rettungsgeräte: teuer, sofort verwertbar – und begehrt als Werkzeug für schwere Straftaten, von Geldautomatensprengungen bis zum Einbruch ins Grüne Gewölbe. Die Alarmaufschaltung meldet den Angriff. Aufhalten muss ihn das Tor.
Der eigentliche Schaden steht in keiner Versicherungssumme: Eine Wache ohne Spreizer und Schneidgerät ist nicht voll einsatzfähig – und Ersatz hat Lieferzeit.
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Einbrüche in Berliner Feuerwachen innerhalb von zehn Jahren
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gestohlene hydraulische Rettungsgeräte allein seit 2021 (Berlin)
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gemeldete Schadenssumme der Berliner Feuerwehr
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Einbruchsversuche auf Feuerwehrhäuser in Brandenburg – in einem Jahr
Quellen: Berliner Feuerwehr / Presseberichte (t-online, Berliner Zeitung), Feuerwehrmagazin.
DIN EN 1627 verstehen
Die größte Öffnung entscheidet.
Das Tor ist die größte bewegliche Fläche Ihres Gebäudes – und ohne geprüfte Widerstandsklasse die schwächste. Was die Klassen wirklich bedeuten:
Täterprofil & Werkzeug im Prüfangriff
Widerstandszeit nach DIN EN 1627 = reine Kontaktzeit des Angriffs. Real vergehen inklusive Pausen und Werkzeugwechsel deutlich längere Zeiträume – genug für Intervention nach Alarmauslösung.
Die Lösung
RC3 ist keine Zusatzleiste. Es ist das ganze Tor.
Einbruchhemmung nach DIN EN 1627 besteht nur, wenn die komplette Konstruktion dem Angriff standhält. Hild-Moser fertigt RC3-Toranlagen als geprüftes Gesamtsystem:
- S-01Mehrpunkt-Verriegelung – hebelt Angriffe dort aus, wo sie ansetzen: an den Kanten.
- S-02Verstärkte Beschläge & Führungen – kein Aufschieben, kein Aushebeln aus der Laufschiene.
- S-03Einbruchhemmende Verglasung – Widerstand auch in der vollverglasten Ausführung.
- S-04Kraftbetätigter Betrieb – ausgelegt auf den Dauereinsatz, auf Wunsch mit Anbindung an die Einbruchmeldeanlage.
DIN 14092 bleibt erfüllt
Sicherheit, die Ihre Ausrückzeit nicht kostet.
Der häufigste Einwand gegen einbruchhemmende Tore an Feuerwachen ist der Alarmfall. Die Antwort steht in der Ausführung: RC3-Toranlagen von Hild-Moser werden konform zur DIN 14092 gebaut.
- Alarmierung
Der Antrieb öffnet wie gewohnt – Öffnungsgeschwindigkeit und Ansteuerung bleiben unverändert.
- Notentriegelung
Auch bei Stromausfall: federunterstützte Systeme und Notentriegelung nach Norm.
- Ausfahrt
Der Widerstand wirkt nur gegen Hebelwerkzeug von außen – nie gegen Ihre Einsatzkräfte.
Betriebssicher und wartungsfreundlich im Dauereinsatz – ausgelegt auf die Öffnungszyklen einer Wache, nicht auf ein Wohnhaus.
Auch vollverglast
Widerstandsklasse 3. Transparenz: maximal.
RC3 heißt nicht Stahlplatte. Vollverglaste Sektionaltore mit geprüfter Einbruchhemmung halten das Fassadenraster durch, bringen Tageslicht in die Fahrzeughalle – und lassen die Wache zeigen, was sie ist: einsatzbereit.
- →Vollverglasung mit einbruchhemmendem Glasaufbau – ohne Einschränkung bei Design und Funktion
- →Farbe, Raster und Pulverbeschichtung frei nach Fassadenkonzept
- →Vertikales Öffnen spart Platz vor und hinter dem Tor – ideal für beengte Bestandsgrundstücke
- →Frühe Einbindung in Planung und Leistungsverzeichnis – wir liefern die technischen Texte
KRITIS & Leitfäden
Die Anforderungen steigen. Dokumentieren Sie Widerstand.
Mit dem KRITIS-Dachgesetz verpflichtet der Gesetzgeber Betreiber kritischer Anlagen erstmals zu physischen Resilienzmaßnahmen: Risikoanalysen, Schutz vor unbefugtem Zutritt, dokumentierte Resilienzpläne. Staatliche Leitfäden empfehlen einbruchhemmende Tore für Feuerwachen ausdrücklich.
Eine zertifizierte Widerstandsklasse nach DIN EN 1627 ist dabei mehr als Technik: Sie ist eine belegbare, prüffeste Maßnahme – für Resilienzplan, Fördermittelantrag und Gremienvorlage.
Für Bauämter und Fachplaner: Wir liefern normenfeste Leistungs- und Ausschreibungstexte für RC3-Toranlagen zu – produktneutral formulierbar, mit allen relevanten Normbezügen.
Auch im Bestand
Ihre Wache muss dafür kein Neubau sein.
Die meisten Feuerwachen in Deutschland sind Bestandsgebäude. Genau dafür ist der Nachrüstprozess gebaut – vom Aufmaß bis zum torweisen Austausch im laufenden Dienstbetrieb:
Bestandsanalyse & Aufmaß
Vor Ort: Öffnungen, Anschlüsse, Antriebe und Sicherheitsniveau der vorhandenen Tore.
Lösung & Leistungstext
Tortyp, RC3-Ausführung und Budgetrahmen – als ausschreibungsfähige Unterlage für Ihr Verfahren.
Torweiser Austausch
Montage inklusive anliegender Strukturen – Tor für Tor, die Wache bleibt einsatzbereit.
Wartung & Service
UVV-Prüfung, Ersatzteile für alle Fabrikate, optional mit 24-h-Reaktionszeit.
Belegte Projekte
Bewährt, wo Einsatzbereitschaft zählt.
Feuerwache 1 Nürnberg55 Sektionaltore · Rollgitter · Feuerschutz-Schiebetore
FW 5 Stuttgart Filder52 Sektionaltoranlagen
Feuerwache Rostock23 Falttoranlagen
Hauptfeuerwache Fulda13 Falttoranlagen
Feuerwache Germersheim20 Falttoranlagen
Landespolizei PassauFassadenschiebetore · Hubtore · Brandschutztore
- FW 1 Hannover · 29 Sektionaltore
- FW Reinbek · 14 Falttore
- FW Rottweil · 15 Panorama-Tore
- Notfallzentrum Jena · 32 Tore
- Notfallzentrum Eschborn · 57 Tore
- Flughafen Frankfurt T3 · 23 Sicherheitsrolltore
- Flughafen München T2
- NATO-Fliegerhorst Nörvenich
Häufige Fragen
Klare Antworten
vor der Ausschreibung.
Für alles Weitere: Projekt anfragen oder direkt anrufen – 02772 923 72 0.
Was bedeutet RC3 bei Toren?
RC3 nach DIN EN 1627 bedeutet: Das Tor hält einem Einbruchversuch mit Hebelwerkzeug – etwa Kuhfuß und zweitem Schraubendreher – mindestens fünf Minuten stand. Geprüft wird die komplette Konstruktion: Torblatt, Verriegelung, Beschläge, Führungen und Verglasung.
Erfüllen RC3-Tore die DIN 14092 für Feuerwehrhäuser?
Ja. RC3-Toranlagen von Hild-Moser werden konform zur DIN 14092 ausgeführt: schnelle Öffnung im Alarmfall, Notentriegelung und federunterstützte Systeme bleiben vollständig erhalten. Der Einbruchwiderstand wirkt nur gegen Angriffe von außen, nicht gegen den Einsatzbetrieb.
Gibt es RC3-Tore mit Verglasung?
Ja. Hild-Moser liefert RC3-Sektionaltore auch vollverglast – mit geprüfter einbruchhemmender Verglasung. Tageslicht in der Fahrzeughalle und ein durchgängiges Fassadenbild bleiben ohne Einschränkung möglich.
Können Bestandswachen auf RC3 nachgerüstet werden?
Ja. Bestehende Feuerwachen können ohne Neubau nachgerüstet werden: Bestandsanalyse und Aufmaß vor Ort, ausschreibungsfertiger Leistungstext, torweiser Austausch im laufenden Betrieb der Wache.
Warum RC3 statt RC2?
RC2 ist gegen einfache Werkzeuge wie Schraubendreher und Keile geprüft (3 Minuten Widerstandszeit). Erst RC3 ist gegen Hebelwerkzeuge wie Brechstangen geprüft (5 Minuten) – das typische Werkzeug bei Einbruchserien in Feuerwachen und Gewerbeobjekten.
Was hat das KRITIS-Dachgesetz mit Feuerwachen zu tun?
Das KRITIS-Dachgesetz verpflichtet Betreiber kritischer Anlagen erstmals zu physischen Resilienzmaßnahmen – inklusive Risikoanalyse, Zutrittsschutz und dokumentiertem Resilienzplan. Zertifizierte einbruchhemmende Tore sind eine belegbare Maßnahme in dieser Dokumentation.
Welche Tortypen gibt es mit RC3-Einbruchschutz?
Hild-Moser liefert einbruchhemmende Toranlagen als Sektionaltore (auch vollverglast), Falttore und Rolltore – kraftbetätigt und auf Wunsch an Einbruchmeldetechnik angebunden.
Wie schnell öffnet ein RC3-Tor im Alarmfall?
Genauso schnell wie ein vergleichbares Standardtor. Antrieb, Öffnungsgeschwindigkeit und Notentriegelung nach DIN 14092 bleiben unverändert – die Widerstandsklasse wirkt ausschließlich gegen gewaltsame Angriffe von außen.
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In 60 Sekunden zum Beratungsgespräch.
Vier kurze Schritte, keine Pflicht zur Ausschreibungsreife: Sagen Sie uns, worum es geht – wir melden uns mit den passenden Unterlagen.
- Unverbindlich & kostenfrei
- Antwort innerhalb eines Werktags
- Ihre Daten bleiben bei uns – keine Weitergabe